Larpzeit 12 erschienen

Thursday, June 29. 2006

Ganz frisch aus dem Briefkasten gefischt: Die Larpzeit 12. Die Artikel des Magazins decken wieder ein weites Feld an Themen ab, wobei die Con-Berichte diesmal deutlich kürzer kommen als in den vorherigen Ausgaben. Das ist aber kein Nachteil, denn so fern es sich nicht um Großcons handelt oder besondere Con-Settings (wie in dieser Ausgabe der Bericht über "Lichtenau Phönix XVI – Die dritte Nacht" einem Larp in einer Psychatrie-Umgebung) sind die Berichte nur für einen kleinen Leserkreis interessant. Auch in der LZ12 wird über den klassischen Tellerrand hinausgeschaut und das in mehrfacher Hinsicht. Sei es mit einem Bericht vom Knutepunkt - dem skandinavischen Kongress zum Larp, Star Treck Larp oder einem Reisebericht aus Nordlirland.
Das Layout wird langsam etwas ruhiger und damit lesbarer, so ein bischen erinnert mich da die Larpzeit an die frühen Jahre des Orkus. Man hat viel mit anderen Layout-Ideen experimentiert, was meist dazu führte, dass die Texte nicht lesbar waren. Mit den gleichen Problemen hatten auch die ersten Ausgaben der Larpzeit zu kämpfen. Ebenfalls positiv aufgefallen ist die Tendenz längere Artikel mit passenden Fotos aufzulockern (z. Bsp. der Artikel über Bogenschützen), das verhindert Bleiwüsten und gibt nebenher vielleicht Ideen für den eigenen Charakter





4,50 EU
erhältlich im Zeitschriftenladen oder über die Homepage der Larpzeit


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Literarur-Recherche

Thursday, May 11. 2006

Die Suche in Bibliothekskatalogen mag manchen ungewohnt sein oder gar überflüssig vorkommen. Der Eindruck aber trügt. Zum einen ist das eine Technik, bei deren Vereinfachung sich das Internet als wahrer Segen erwiesen hat. Zum anderen geben Bibliothekskataloge einen sehr viel besseren Gesamtüberblick, da sie - anders als Buchhandelsverzeichnisse - das gesamte erschienene Schrifttum zum Thema auflisten und nicht nur jene Titelauswahl, die momentan gerade auch durch den Buchhandel lieferbar ist. Man ist hier im Grunde durch nur eine einzige Website bestens bedient, und die findet man hier:


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Keine Nähmaschinen

Tuesday, April 18. 2006

Der Reenactor hat es nicht einfach (hier im eigentlichen Wortsinne gebraucht: das nachstellen historischer Begebenheiten). Der "A"-Wahn hat dazu geführt, dass aus dem löblichen Anspruch die Strohhut-Cowboys aus einer Reenactment-Veranstaltung zur Schlacht bei Selma im Bürgerkrieg ein Fiasko wurde. Denn nicht nur die Sonnebrillen wurden ausgegrenzt, sondern auch jeder andere der nicht zu 100% authentisch teilnehmen wollte. So wurden aus den ehemals 2000 Teilnehmern (1995) dieses Jahr nur 200 und damit wurde die Veranstaltung abgesagt.

"(...) It was getting to the point where we weren't exactly welcomed with open arms," said Roger Brothers, captain of the 62nd Alabama unit, who decided to skip this year's battle for the first time in 18 years. He will travel more than 200 miles to another re-enactment in Kennesaw, Ga.
"The stitch counters had taken over," he said. "If you didn't have what they considered to be the sufficient authentic kit, they looked down their noses at you."
The purist re-enactors - called "stitch counters" because of their insistence that buttonholes be hand-sewn and have a correct historical thread count - have become more vocal in their quest for strict authenticity.
Ken Sumner, brigadier general and president of the Alabama Division of Civil War Reenactors Inc., said he stopped attending the Battle of Selma several years ago after some of his units were excluded. (...)

Baltimore Sun

"Authentisch" ist eine tolle Sache, wenn man sie anderen nicht aufzwingt, sondern motivierend in diese Richtung wirkt. Dann machen auch andere mit, die einfach noch nicht so viel Ahnung (oder Zeit) hatten). Aber so wie bei dieser Veranstaltung wirkt es contra-produktiv und trägt kaum dazu bei andere von der historischen Genauigkeit zu begeistern.

Larpzeit 11

Tuesday, March 28. 2006

Pünktlich Ende März liegt die neue Ausgabe der Larpzeit im Briefkasten. Der Inhalt zeigt sich noch vielfältiger als zuvor (unter anderem mit einem Artikel von "unserem" Niels Christian ) vom Con-Bericht IT-Nachrichten bis zu Rezensionen. Man merkt, dass mit dieser Ausgabe nicht nur der Erscheinungsrhythmus geändert wurde, sondern man insgesamt ein Schritt in eine neue (und bessere) Richtung getan hat. Gerade die praktischen Artikel werden immer lesenswerter. In dieser Ausgabe gibt es einen ausführlichen Test zum heißdiskutiertem Thema "Larp-Pfeile", Gaukler und Falkner als Spielerklasse und am Beispiel eines Ogers Wissenswertes zum Thema Schminken. Abgerundet wird das Heft durch Conberichte und ein Ausblick auf die Großcons 2006.

Die Larpzeit ist in jedem grösseren Zeitschriftenhandel erhältlich, sowie direkt beim Zauberfeder-Shop.