LARPzeit Rezension im Magazin "jetzt" der Sueddeutschen Zeitung

Thursday, August 28. 2008

Soll man darüber nun lachen oder weinen?

Eine ebenso oberflächliche wie sinnbefreite Rezension des LARPzeit-Magazins findet sich in der online-Ausgabe der Magazins "jetzt", einer Beilage der Süddeutschen Zeitung

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/439608/2/1

Mit der Begeisterung einer ausgelassenen Pubertierenden zieht die Autorin in ihrem "Hihi, guck mal da!"-Tonfall über das ihr fremde Themengebiet her. Dabei bleibt nicht nur auf der Strecke, was sie eigentlich ihren Lesern sagen möchte - sie macht auch eindeutig klar, daß es ihr selbst auf Kreativität und Einsatzwillen nicht im geringsten ankommt: "Der [selbstgebaute Rüstgürtel] schaut gar nicht so schlecht aus (ist aber zu viel Arbeit)." - ja, auch eine sauber recherchierte Rezension ist ihr scheinbar zuviel Arbeit.

Man kann ihren Artikel kommentieren. Und dort bejubelt der Autorin Fanclub ihre Ergüsse mit Kommentaren wie "Brüller!", "Haha!" - womit klar sein dürfte, auf welches schenkelklopfende Publikum die Autorin zielt.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß die Autoren des Mutterblattes "Süddeutsche Zeitung" beim Thema LARP mehr Arbeit investieren. Zum Glück.

Österreich-LARP "Im Auge des Wandlers"

Tuesday, June 20. 2006

...und für die Unsterblichkeit müssen Sie nur eine Probe Ihres Blutes in dieser Maschine als Seelenanker zurücklassen. Nebenwirkungen? In seltenen Fällen kann es dazu kommen, daß Sie Ihren freien Willen abgeben müssen. Aber das kommt wirklich fast nie vor...

Ein Kurzbericht vom LARP "Im Auge des Wandlers" im österreichischen Waldviertel.

Ritterzelte

Tuesday, May 9. 2006

Ich habe ja schon erwähnt daß ich seit dem Wochenende stolzer Besitzer eines Ritterzeltes bin.

Klar - so ein Zelt ist ein teurer Spaß. Zumal, wenn man ein Zelt mit hohen Wänden haben möchte und das dann auch noch bunt sein soll. Wer aber einmal auf einem Zelt-LARP ohne Iglus gewesen ist, weiß, wie stimmungsfördernd so eine Zeltstadt aus Mittelalter und Pseudo-Mittelalterzelten sein kann.

Ich hatte am Freitag Gelegenheit, mir persönlich mein Zelt bei Ritterzelt Dichtl abzuholen. Das sollte man übrigens schon machen, um sich die feine Burg anzusehen, in der die Dichtls über der Donau wohnen und ein Bier mit dem Zeltbauer zu nehmen.

Der direkte Kontakt zum Kunden wird hier sehr ernst genommen, Sonderwünsche sind kein Problem. Das Zelt ist sehr robust verarbeitet, der verwendete Stoff schwer und solide. Das Gestänge besteht aus 6cm dicken Holzstangen, die mit Eisenaufängern einfach zusammengesteckt werden. Das hält gut und problemlos auch stärkerem Wind stand. Die Hölzer sind für mein Zelt maximal 2,20m lang und damit selbst für den Innenraum eines Golfs (bei Verzicht auf den Beifahrersitz) kein Problem.

Für Sparfüchse noch der Tipp: Zum Ende der Saison (Oktober, November) bietet Dichtl auf seiner Homepage Ausstellungszelte und Fehl-Bestellungen mit kräftigen Preisnachlässen an als Sonderangebote an.

Was heißt eigentlich "Ende der Saison". Auch gegen Kälte kann man vorgehen. Offener Gasheizstrahler? Rußige Kohlenschale? Nicht mit mir. Im Herbst bekommt mein Zelt noch eine Metallplatte in eine Seite implantiert, durch die dann der Schornstein für den schwedischen Zeltofen nach außen geführt wird. Und dann kann der LARP-Winter kommen :-)