Zauberstab, knicklichtgeeignet.

Saturday, January 20. 2007

Was macht Zauberer im Larp interessant? Bestimmt nicht stundenlange Diskussionen über Magietheorie oder hübsch gezeichnete Ritualkreise. Nein, interessant sind Sachen, die leuchten, krachen, rauchen, brennen oder alles davon gleichzeitig.

Heute wollen wir uns der ersten Kategorie widmen: Sachen, die leuchten. In diesem speziellen Falle geht es um einen Zauberstab mit einer leuchtenden Kugel an der Spitze, gebaut aus dem Stahl und Kristall des Larpers: Latexüberzogener Schaumstoff und Silikon.

Der Schaft des Stabes besteht aus einem 15mm GFK-Rundstab, ummantelt von 20mm starker Rohrisolierung. Die Kernstabenden sind mit Leder umwickelt und haben einen Sicherheitsabstand zum Ende des Stabes von etwa 5cm.

Damit das Ganze nicht wie Rohrisolierung, sondern wie Holz aussieht, schnitzt man einfach mit einem Teppichmesser fröhlich etwas Struktur hinein. Am oberen Ende ist der Stab allerdings etwas ordentlicher um die eigene Achse torquiert und bildet so die Flächen für die Einfassung der Kugel.

Die Kugel ist eine lapidare Silikonkugel (in diesem Falle mit einem Durchmesser von 10cm). Die Herausforderung ist dabei die Befestigung am Schaumstoffstab. Weder Pattex noch Zwei-Komponenten-Kleber bleiben auf dem Silikon haften. Lediglich mit Sekundenkleber lässt sich ein etwas beständigerer Kontakt zwischen Einfassung und Kugel herstellen, der allerdings keinesfalls einen Kampf übersteht.

Die Lösung des Problems zeigt sich, nachdem die Waffe fertig gelatext und angemalt ist. Eine dicke Schicht Waffencoat, mit über die gesamte Kugel gepinselt, sorgt für bombenfesten Halt.

Durch einen kleinen Schlitz in der Kugel lassen sich dann zu einem Ring gebogene Knicklichter einführen, und voilà, fertig ist der Zauberstab.

So einfach macht man sich bei feindlichen Bogenschützen beliebt.

(Wer genauere Tipps zum Bau haben möchte, ist herzlich eingeladen, mich zu kontaktieren.)

Conbericht: Die Feste Jenseits

Sunday, May 7. 2006

Ich war gestern auf dem Tageslarpie "Krakant: Die Feste Jenseits" und habe eigentlich nur Positives zu berichten:

Gestern und heute besuchten die beste Freundin von allen und ich ein Tageslarp der Krakant-Orga namens “Die Feste Jenseits”. Es war Krieg gegen Torog-Nai, und dementsprechend gab es eine Menge zu Hauen.

Wir hatten beide eine Menge Spaß (nicht zuletzt, weil wir unverhofft gute Freunde getroffen haben), der lediglich dadurch getrübt wurde, daß wir heute morgen bis 9 Uhr abgereist sein mussten, weil durch ein Seifenkistenrennen im Dorf der einzige Zufahrtsweg zum Congelände (eine schöne alte Burg) blockiert wurde.


Link zum vollständigen Bericht

Silikonfeuerbälle, knicklichtgeeignet.

Wednesday, March 15. 2006

Feuerbälle ohne StrukturNachdem die Anleitung dafür seit mehr als einem Jahr auf meiner Festplatte herumgeschmort hat (und inzwischen auch in der Larpzeit Ausgabe 8 abgedruckt wurde), habe ich mich endlich mal dazu durchringen können, mit Knicklichtern beleuchtbare Feuerbälle zu basteln.

Feuerbälle mit StrukturDas Schwierigste war eigentlich, alle Materialien im Baumarkt, Deko- und Künstlerladen zusammenzusuchen. Der Bastelvorgang an sich ging problemlos nach Anleitung vor sich, und ich war schon vom ersten (noch farblosen) Versuch total begeistert. Auch die nächsten mit roter und gelber Tinte eingefärbten Bälle sahen sehr gut aus.

Ein leuchtender FeuerballAls dann endlich meine Knicklichter ankamen und es dunkel wurde, hatte ich sehr zum Leidwesen der besten Freundin von allen (die als Testziel herhalten musste) lange Spaß mit meinen neuen Spielzeugen.

Als Fazit kann ich nur sagen: Man kann hier einfach nichts falsch machen, und die Bälle sehen super aus, egal, was man damit macht. Vielen Dank an Patrick dos Santos Domingos, auf dessen Site ich die Anleitung gefunden habe.

Noch ein paar harte Fakten:
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Materialkosten pro Feuerball: weniger als 1€
Dauer, bis ein Feuerball komplett fertig ist: Etwa eine Woche.
Zeitaufwand pro Ball: Etwa eine halbe Stunde. Der Rest ist Zeit, in der das Silikon aushärten muß.

Hammerkunst Polsterwaffen

Tuesday, March 14. 2006



Die Spitze des Hammerkunst Gotenschwertes nach einem Contag.

Nachdem ich mich hier und hier schon ausgiebig über die Qualität (oder was man in Ermangelung eines höflicheren Wortes so nennen muß) der Hammerkunst Polsterwaffen ausgelassen habe, möchte ich dieses Bild einfach für sich sprechen lassen.

Hollow Kingdom

Sunday, March 5. 2006

Ich schrieb bereits in meinem eigenen Blog diesen hoch subjektiven Bericht über die Con "Hollow Kingdom" der Nachtswach-Orga.

Nachtsmüde wäre treffender - aber Spaß hatten wir trotzdem.