Beschusstest

Letzten Donnerstag gab es kleines Waffentraining auf Wolfenblick und zum entspannenden Abschluß eine Runde Bogenschiessen. Nach einigen Schüssen mussten zwei Pfeile aussortiert werden, beide aus der IDV Reihe...

Pfeilschaden


Bei Pfeil A (oben) hatte es den Schaft zerlegt (von mir mit einer Münze gespreizt, damit man es besser sehen kann) und Pfeil B (unten) hat kurzer Hand seinen Kopf verloren und danach die Stabilität des Schaftes...

... das war natürlich jetzt nur ein spektakulärer Aufmacher zum weiterlesen, denn hier kommt keine heftige Kritik an den IDV-Pfeilen, sondern ein dickes Lob.

Pfeil A: Hatte einfach nur einen unglücklichen Flug und ist nach dem Treffer mit dem Schaft auf eine harte Kante gestürzt. Das blieb von uns unbemerkt bis zum nächsten Schuß. Der war zwar auch sauber (wenn auch logischerweise sehr matt), aber er machte sich hörbar bemerkbar, dass mit ihm etwas nicht stimmte.

Pfeil B: Den habe ich schon fast mit Absicht vernichten. Anstatt brav mit meinem Larpbogen (<<30lbs) zu schiessen, hatte ich den Pfeil auf meinen 150lbs Compound-Bogen gepackt und damit zielsicher einen Pfosten getroffen. Die Polsterung hat die Energie gut aufgefangen, was zum Bruch am Schaft geführt hat. Beide fiel dann kommentarlos (und sicher) vor dem Ziel runter ohne das der kopflose Schaft eine Gefahr gewesen wäre.
Fazit: So ein Treffer würde bestimmt nen höllischen blauen Flecken hinterlassen, aber nicht mehr! Hier für gibt es auch das dicke Lob.

PS: Wie kommt es zu dieser Zerfaserung beil Pfeil B? Die entsteht wenn man den kopflosen Pfeil, dann noch ein paar mal mit besagtem Compound-Bogen in Holz schiesst....

Trackbacks

  1. Winnetou II

    So sah übrigens mein schon erwähntes Ergebnis des letzten Pfeilbeschusses aus. Die ganze Geschichte gibt es im Larpblog...

Comments

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  1. Mela says:

    Irgendwie werden mir die IDV Pfeile aber immer noch nicht sympathisch. Es mag eine subjektive Geschichte sein, aber die Rundung passt einfach wie die Faust auf die Augenhöhle.

    Nachdem ich vor knapp 15 Jahren einen schweren Unfall mit monatelanger Rekonveleszenz hatte bis die Sehkraft wieder völlig hergestellt war, ist mein Verlangen etwas mit Wucht aufs Auge zu bekommen was auch im wahrsten Sinne des Wortes genau passt, unterirdisch gering.

  2. Alex says:

    Auf dem ersten Blick (nettes Wortspiel) vertraut man der grösseren-geraderen Fläche schon irgendwie mehr. Aber wann trifft diese Fläche wirklich genau so? Meist trifft einen nur der Rand, der dann den Druck nicht wirklich verteilen kann.
    "Ins Auge" ist immer ein übler Unfall, egal wo mit...

  3. Niels Christian says:

    Der letzte Volltreffer in's Auge ging genau wegen der Form der IDV-Pfeile sehr glimpflich aus - das Auge war zwar gerötet, aber es gab keine Beeinträchtigung und schon am folgenden Tag konnte man nicht mehr erkennen, welches der beiden Augen getroffen worden war.

    Nicht vergessen: Die Form ist bewußt so gewählt, damit durch die Schaumstoff-Verformung ein optimaler Schutz entsteht.


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